Neuroleadership: Informationsportal

Forschungsprojekt: Neuroleadership (Reinhardt 2012)


Hauptergebnisse Konsistenztheorie

a) Effekte auf Leistung

Regressionsanalyse

  • Sicherer Bindungsstil: ß=0,238; p=0,032
  • Ängstlicher Bindungsstil: ß=0,303; p=0,004
  • Annäherungsmotivation: ß=0,481; p=0,000

ANOVA (Gesamtmodell): korr. R²=0,409

 

b) Effekte auf Gesundheit

Regressionsanalyse

  • Selbstwert: ß=0,329; p=0,002
  • Negative Emotionen: ß= -0,436; p=0,000

ANOVA (Gesamtmodell): korr. R²=0,518

 

Zusammenfassung

Die Ergebnisse verdeutlichen,

  • dass Leistung von dem sicheren wie auch dem ängstlichen Bindungsstil und der Annäherungsmotivation abhängt, wobei der Einfluss der Annäherungsmotivation (ß=0,481) deutlich stärker ist als der der beiden Bindungsstile (ß=0,238 bzw. 0,303).
  • dass Gesundheit vom Selbstwert und dem Ausbleiben negativer Emotionen abhängt, wobei der negative Einfluss der negativen Emotionen (ß= -0,436) etwas stärker ist als der des Selbswerts (ß=0,329).

Insgesamt wird aber deutlich, dass die fünf Dimensionen einen hohen Beitrag zur Erklärung der beiden Effekte aufweisen: Im Falle der Leistung sind dies 40,9%, im Falle der Gesundheit sind dies sogar 51,8%.

Kurz und gut: Die Konsistenztheorie eignet sich - selbst isoliert betrachtet - zur Steuerung bzw. Beeinflussung von Leistung bzw. Gesundheit.

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