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Das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung


(2) Implikationen für die betriebliche Praxis

Grundsätzlich lassen sich hier folgende Befunde aufzeigen:

  • Positive Emotionen, wie Hoffnung, Freude (Heiterkeit, Vergnügen), Dankbarkeit, Interesse und Stolz führen zu Lust und wirken sich dadurch positiv auf Gesundheit und Leistung aus.
  • Negative Emotionen wie Angst/Beunruhigung, Ärger, Zorn, Traurigkeit, Schuld, Neid und Verachtung führen zu Unlust und wirken sich dadurch negativ auf Gesundheit und Leistung aus.

Konsequenterweise sollte dafür gesorgt werden, dass der Quotient aus positiven und negativen Emotionen größer als 1 ist. Einige Quellen sprechen hier sogar von einer "positivity-negativity"-Ratio in Höhe von 3, um Gesundheit und Leistung nachhaltig positiv zu beeinflussen und ein gelingendes Leben zu führen.

 

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