Neuroleadership: Informationsportal

Forschungsprojekt: Neuroleadership (Reinhardt 2012) 


Hauptergebnisse SCARF-Modell

a) Effekte auf Leistung

Regressionsanalyse

  • Status: ß=0,091; p=0,033
  • Relatedness: ß=0,241; p=0,000

ANOVA (Gesamtmodell): korr. R²=0,142

 

b) Effekte auf Gesundheit

Regressionsanalyse

  • Status: ß=0,088; p=0,033
  • Certainty: ß=0,122; p=0,009

ANOVA (Gesamtmodell): korr. R²=0,072

 

Zusammenfassung

Die Ergebnisse verdeutlichen,

  • dass Leistung von dem empfundenen Status und der erlebten Zugehörigkeit abhängt, wobei der Einfluss von Zugehörigkeit (ß=0,241) deutlich stärker ist als der von Status (ß=0,091).
  • dass Gesundheit von dem empfundenen Status und der erlebten Sicherheit abhängt, wobei der Einfluss von Sicherheit (ß=0,122) etwas stärker ist als der von Status (ß=0,088).

Insgesamt wird aber deutlich, dass die fünf Dimensionen nur einen geringen Beitrag zur Erklärung der beiden Effekte aufweisen: Im Falle der Leistung sind dies 14,2%, im Falle der Gesundheit sind dies 7,2%. D.h. dass andere Variablen die Leistung im Umfang von 84,8% und die Gesundheit im Umfang von 94,8% beeinflussen.

Kurz und gut: Das SCARF-Modell eignet sich - isoliert betrachtet - nicht zur Steuerung bzw. Beeinflussung von Leistung bzw. Gesundheit.

Hier erfahren Sie, wie die Nutzung des SCARF-Modells mittels des Dodekaeder-Modells verbessert werden kann.