Amygdala
Mandelkern im Schläfenlappen, an der schnellen Bewertung von Reizen beteiligt, besonders bei Bedrohung. Sie ist nicht nur für Angst zuständig, sondern auch für Aufmerksamkeit und das Erkennen von Bedeutsamem.
Zum Beitrag25 Begriffe aus Neuroleadership, Hirnforschung und Führungspsychologie, kurz und verständlich erklärt. Wo es einen ausführlichen Beitrag gibt, ist er verlinkt.
Mandelkern im Schläfenlappen, an der schnellen Bewertung von Reizen beteiligt, besonders bei Bedrohung. Sie ist nicht nur für Angst zuständig, sondern auch für Aufmerksamkeit und das Erkennen von Bedeutsamem.
Zum BeitragDenkfehler: Eine zuerst genannte Zahl beeinflusst spätere Schätzungen, auch wenn sie willkürlich ist.
Zum BeitragFähigkeit, Informationen für kurze Zeit bereitzuhalten und mit ihnen zu arbeiten, etwa beim Abwägen. Stützt sich stark auf den präfrontalen Kortex und leidet unter akutem Stress.
Zum BeitragNeigung, Informationen zu suchen und zu bevorzugen, die die eigene Meinung stützen.
Zum BeitragStresshormon aus der Nebennierenrinde. Es stellt Energie bereit und wirkt auf viele Organe, auch auf das Gehirn. Dauerhaft erhöhte Werte gelten als belastend.
Zum BeitragBotenstoff, der unter anderem beim Lernen aus Belohnungen wichtig ist. Er reagiert besonders, wenn etwas besser ausfällt als erwartet. Die Bezeichnung „Glückshormon“ ist verkürzt.
Zum BeitragFunktionelle Magnetresonanztomografie. Misst Veränderungen der Durchblutung im Gehirn und lässt so Rückschlüsse auf aktive Regionen zu. Zeigt Zusammenhänge, nicht die Wirksamkeit von Methoden.
Zum BeitragVier psychologische Bedürfnisse der Konsistenztheorie: Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwerterhöhung und -schutz sowie Lustgewinn und Unlustvermeidung.
Zum BeitragEntscheidungsfehler in Gruppen: Der Wunsch nach Einigkeit verdrängt Widerspruch und das Prüfen von Alternativen.
Zum BeitragModell von Klaus Grawe: Menschen streben nach Übereinstimmung ihrer seelischen Vorgänge (Konsistenz), die von der Befriedigung der Grundbedürfnisse abhängt.
Zum BeitragAnnahme, Menschen lernen besser, wenn der Stoff zu ihrem bevorzugten Sinneskanal passt. Für den Unterricht nicht ausreichend belegt und daher ein bekannter Neuromythos.
Zum BeitragAnwendung von Erkenntnissen aus Neurowissenschaften und Psychologie auf Führung. Kein eigener Führungsstil, sondern ein Blickwinkel; der Begriff geht auf David Rock zurück.
Zur StartseiteFalsche oder stark verkürzte Aussagen über das Gehirn, die sich auf Forschung berufen, etwa der 10-Prozent-Mythos.
Zum BeitragFähigkeit des Gehirns, sich durch Erfahrung und Lernen zu verändern, bis ins hohe Alter.
Zum BeitragBotenstoff und Hormon, das bei Stress und Aufmerksamkeit eine Rolle spielt. Hohe Mengen schwächen die Arbeit des präfrontalen Kortex.
Zum BeitragHormon, das an sozialer Bindung und Vertrauen beteiligt ist. Seine Wirkungen hängen stark von Person und Situation ab; die Bezeichnung „Kuschelhormon“ vereinfacht stark.
Kurz erklärtNeigung, Dauer und Kosten eigener Vorhaben zu unterschätzen, obwohl ähnliche Vorhaben früher länger dauerten.
Zum BeitragMethode vor wichtigen Entscheidungen: Man stellt sich vor, das Vorhaben sei gescheitert, und sammelt mögliche Gründe. Geht auf den Psychologen Gary Klein zurück.
Zum BeitragVorderster Teil der Großhirnrinde, wichtig für Planung, Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle und flexibles Denken. Reagiert empfindlich auf Stress.
Zum BeitragNach Amy Edmondson die im Team geteilte Überzeugung, dass man zwischenmenschliche Risiken eingehen kann, etwa Fragen stellen oder Fehler zugeben.
Zum BeitragModell von David Rock (2008) mit fünf sozialen Bereichen: Status, Certainty (Gewissheit), Autonomy, Relatedness (Verbundenheit) und Fairness.
Zum BeitragMotivationstheorie von Edward Deci und Richard Ryan mit drei Grundbedürfnissen: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.
Zum BeitragVon Daniel Kahneman bekannt gemachte Unterscheidung: schnelles, automatisches Denken (System 1) und langsames, abwägendes Denken (System 2).
Zum BeitragDenkfehler: An einem Vorhaben festhalten, weil schon viel investiert wurde, obwohl ein Neustart sinnvoller wäre.
Zum BeitragAnnahme, Leistung steige mit der Anspannung bis zu einem mittleren Niveau und falle danach. Geht auf Tierversuche von 1908 zurück und ist in der heute verbreiteten allgemeinen Form nicht belegt.
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